TCM-Klinik Illertissen feiert 20-jähriges Jubiläum

Am 30. März fand in der integrierten TCM-Klinik in Illertissen ein Tag der offenen Tür statt. Seit 20 Jahren arbeiten dort deutsche und chinesische Mediziner Hand in Hand – ein inzwischen an einigen Kliniken erprobtes Konzept. Beide ergänzen sich dabei perfekt, wie die Klinik betont. Zum Ausdruck wird es gebracht durch die Abkürzung „iTCM“ im Namen der Einrichtung, die 17 Mitarbeiter aus Deutschland und von der Universität Nanjing beschäftigt.

Begangen wurde das Jubiläum mit einem Klinikrundgang und Referaten. In einem Rundgang konnten die Besucherinnen und Besucher dann die 5 Säulen der TCM in der Klinik „live“ anschauen. Eine Festschrift rundete die Veranstaltung ab, die insgesamt sehr gut angenommen wurde.

Hier geht es zur Seite der iTCM-Klinik Illertissen mit der Ankündigung der Veranstaltung und einem Bericht: TCM-Link.

Endometriose: TCM kann Beschwerden lindern

Zirka 10 bis 15% aller Frauen entwickeln im Lauf des Lebens eine Endometriose, wie die Endometriose-Vereinigung Deutschland schätzt. Dabei verursachen Zysten und Entzündungen an den Eierstöcken und im Bauchraum z.B. schmerzhafte Regelbeschwerden. Außerdem kann sie einer gewollten Schwangerschaft im Wege stehen.

Der Münchner Merkur greift diesen Umstand auf und recherchiert folgende typische Anzeichen für „Endometriose:

  • starke und unregelmäßige Monatsblutungen,
  • Schmerzen während dem Geschlechtsverkehr,
  • Bauch- und Rückenschmerzen
  • und verbunden mit diesen Symptomen außerdem Migräne, Übelkeit und Erschöpfung.“

Empfohlen wird den Betroffenen eine Umstellung des Lebensstils (mehr Bewegung, weniger Rauchen / Alkoholkonsum, Stressabbau, etc.). Außerdem können Akupunktur und TCM die Beschwerden lindern.

Weitere Infos hier: TCM-Link.

Link zur Endometriose Vereinigung Deutschland hier: TCM-Link.

Royale Akupunktur

Wie die Gala berichtet begibt sich Herzogin Megan in Akupunktur-Behandlung für ihr erstes Kind mit Prinz Harry. Dabei soll der „Blutfluss zum Uterus“ angeregt werden, um so „die Entbindung besonders komfortabel zu machen“. Während diese Wirkung für entbindende Frauen sicher wünschenswert wäre, ist die Wirksamkeit im konkreten Fall wohl erst nach der Geburt tatsächlich nachweisbar. Gerne freuen wir uns in den Kommentaren jedoch über Fachmeinungen und eigene Erlebnisse!

Gerne teilen wir auf TCM-Info auch diese – sicherlich etwas augenzwinkernd gemeinte – Nachricht: TCM-Link.

Akupressur lindert „Fatigue“ nach Krebstherapie

In einer randomisierten Studie wurde nachgewiesen, dass eine selbst durchgeführte Akupressur gegen Schmerzen, Ängste und depressive Verstimmungen hilft. Diese als „Fatigue“ bezeichnete Beeinträchtigung der Lebensqualität tritt z.B. nach einer Krebstherapie oder einer Hormonbehandlung auf. Die Ergebnisse der Studie an 288 Frauen wurde nun publiziert und im Ärzteblatt aufgegriffen.

Für die Studie wurden die Patienten in 3 Sitzungen in die Methode der Akupressur eingeführt. Diese führten die Eigenbehandlung anschliessend selbständig durch. Dabei wurden zwei Formen der Behandlung gewählt: Während die eine vor allem den Schlaf fördern und entspannen sollte, wurde für die andere Gruppe eine stimulierende Form gewählt. Diese solte die Lebensenergie „ankurbeln“. Beide Formen der Behandlung wirkten sich positiv aus, aber vor allem die entspannende Akupressur förderte das Wohlbefinden signifikant. 41,5 % der Frauen in dieser Gruppe verzeichnete eine Verbesserung ihrer Symptome.

Details zur Studie hier: TCM-Link.

Toddler-Diarrhö brachte sie auf TCM – Ärztin berichtet

In diesem Artikel beschreibt eine TCM- und Kinderärtzin wie sie zur Traditionellen Chinesischen Medizin kam: Ihre Tochter litt an Toddler-Diarrhö. Eine Umstellung auf eine Ernährung nach TCM-Grundsätzen brachte Linderung. Daraufhin vertiefte sie ihre TCM-Kenntnisse und verbindet nun TCM und Schulmedizin in ihrer täglichen Praxis.

Bei der Toddler-Diarrhö leiden Kleinkinder im Alter von 6 – 36 Monaten an chronishen Durchfällen. Die Kinder gedeihen ansonsten normal, aber leiden unter 3 oder mehr durchfälligen Stuhlgängen tagsüber.

Weitere Infos hier: TCM-Link.

Vollwertig geniessen: Kochbuch gibt Tipps

Thomas Wagerer ist der Chefkoch der Ersten Deutschen Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin in Bad Kötzting. Dabei achtet er selbstverständlich auf eine Zubereitung nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Vor allem steht aber auch die einfache Übernahme des Erlernten in den Alltag der TCM-Patienten im Vordergrund. Sein Kochbuch ist daher gespickt mit Praxistipps und vermeidet unnötigen „Klimbim“. Die Rezepte sind damit einfach nachzukochen, die Zutaten in einem gute sortierten Supermarkt erhältlich. Vor allem aber sind die Gerichte wirklich sehr lecker!

Leseprobe und Bestellmöglichkeit hier: TCM-Link.

Kochbuch TCM-Ernährung
Kochbuch TCM-Ernährung

Qualität der TCM-Kräuter schwankt mit dem Wetter

Die Traditionelle Chinesische Medizin bedient sich in der Arzneimittel-Therapie einer Vielzahl an Arzneipflanzen. Der westliche Kunde ist es dabei fast nicht mehr gewohnt, dass diese natürlich von der jeweiligen Ernte abhängig sind. So verändert sich das Aussehen und die Zusammensetzung eines Tees je nach den jeweiligen Wetterbedingungen. „Manche Kräuter enthalten mehr Stängel, andere verändern das Aussehen in Farbe und Form“, wie Stefanie Henke, die Inhaberin der Sonnen-Apotheke in Bad Kötzting erläutert.

Auch der Klimawandel hinterlässt hier erste Spuren. Vor allem bei Bestandteilen, die nur in besonderen klimatischen Bedingungen gedeihen wie dem Chinesische Raupenpilz. Dieser wächst nur unter den besonderen Bedingungen des tibetanischen Hochlandes und ist selbstverständlich auch von klimatischen Veränderungen betroffen. Andere Bestandteile leiden ebenfalls unter der Veränderung von Regenmengen, Durchschnittstemperaturen, Wind- und Wetterbedingungen.

„Die hohen Qualitätsstandards deutscher Apotheken und das engmaschige Kontrollnetz sorgen dabei jedoch für gleichbleibend hohe Qualität und vergleichbare Wirkstoffmengen“, führt Henke weiterhin aus. Sie rät insgesamt zu einem Bezug der Kräuter über die Apotheke, da die Internet-Ware häufig schlechter geprüft und von minderer Qualität ist. „Das sieht man auch am Aussehen der Kräuter, die häufig mehr Bruch und Staub enthalten“.

Insgesamt sollte man als TCM-Freund wohl einfach ein Gespür dafür entwickeln, wie sehr die Natur das Leben bestimmt. Wer weitere Informationen wünscht kann sich gerne an die Sonnen-Apotheke Bad Kötzting wenden: TCM-Link.

Mit TCM-Ernährung gegen Infekte

Mit einer Ernährung nach den TCM-Prinzipien lässt sich in der kalten Jahreszeit auch etwas gegen Erkältungen unternehmen. Vor allem warme Suppen und Tees sind angeraten um das „Verdauungsfeuer“ zu entfachen und das Qi anzuregen. Wichtig sei es – so der Artikel – damit bereits in der Früh zu beginnen. Also eher mit einem Porridge in den Tag zu starten als mit einem kalten Müsli. Oder statt eines Tees eine warme Brühe zu sich zu nehmen. Weitere Infos und Details hier: TCM-Link.

Und hier noch ein passendes TCM-Winter-Rezept für einen Wintereintopf mit Rindfleisch und viel Gemüse: TCM-Link.

Kneipp und TCM – das Beste aus zwei Welten

Der Kneipp-Verein in Bad Kötzting verbindet in seinem Jahresprogramm die 5 Säulen aus der Kneipp-Lehre des berühmten Pfarrers mit den 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Vorsitzende des Kneipp-Vereins Bettina Pritzl erklärt in diesem Beitrag, wie sich die beiden Lehren ergänzen und welche konkreten Kurse 2019 angeboten werden. So findet sich ein Qigong-Kurs im Programm – Details zur Anmeldung finden sich auf der Seite des Kneippvereins Bad Kötzting und hier: TCM-Link.

Besser einschlafen mit Akupressur

Wer nachts schlecht einschläft muss nicht gleich zu Schlaftabletten greifen. Vielmehr lohnt es sich in den schlaffreien Stunden diesen Blog zu lesen und sich mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin zu beschäftigen! Zum Beispiel zeigt dieser Artikel, wie die Akupressur als „kleine Tochter“ der Akupunktur auch bei Einschlafstörungen helfen kann. Die beiden Punkte „Herz 7“ und „Milz 6“ werden lokalisiert und eine kurze Anleitung zur „Eigentherapie“ gegeben. Außerdem geht es um „Yin tang“ – das dritte Auge. Zwischen den Augenbrauen gelegen hilft eine ein-minütige Massage des Punktes bereits, den Geist zu entspannen und die Gedanken zu beruhigen. Weitere Infos hier: TCM-Link.